Das Neubauprojekt ersetzt zwei maximal ausgenutzte Büro- und Gewerbehäuser aus den 80er Jahren. Um Platz für benutzbare Aussenräume mit städtebaulichem Mehrwert zu schaffen wurde das Volumen in einem dreiteiligen Ensemble konzentriert. Das 18-geschossige Hochhaus am neuen Pocketpark verankert das Ensemble im weiteren Stadtraum, der 6-geschossige Kopfbau an der Limmatstrasse schafft eine prominente Adresse und der ein Geschoss niedrigere abgetreppte Verbindungsbau schafft grosszügige, zum Teil mehrgeschossige Gewerberäume. Neben den Büro- und Gewerbeflächen in den Obergeschossen beleben im Erdgeschoss öffentlichkeitswirksame Nutzungen wie Gastronomie, Konferenzräume und Verkauf den Aussenraum des Quartiers. Die Kunststeinfassade strebt eine möglichst grosse räumliche Tiefe und Tektonik an. Horizontale Kunststeinelemente verweben sich mit freistehenden Betonstützen zu einem dreidimensionalen Geflecht. Das Schattenspiel der diagonalen Flächen erzeugt im Zusammenspiel mit glatten und rauen Oberflächentexturen Plastizität. Die Fensterschicht löst sich von dieser tiefen Fassade ab und tritt in den Hintergrund.
Details
Erstellung: 2021
Architektur:
EM2N
Landschaftsarchitektur:
Studio Vulkan
Eigentümerschaft:
PSP Swiss Property
Nutzung:
Büro, Gewerbe, Gastro
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