Gegenüber dem Hallenstadion entsteht ein Neubau, der zur Verdichtung des sich rasant wandelnden Oerlikons beiträgt. Es handelt sich um das einzige Wohnhaus entlang einer Strasse, die bisher fast ausschliesslich von Gewerbe- und Bürogebäuden geprägt war. Das Gebäude schafft eine unverwechselbare Identität im Quartier und etabliert eine prägnante Bebauungsstruktur innerhalb eines neu entstehenden Blockrandensembles. Es fügt sich einerseits in den städtebaulichen Kontext ein und behauptet sich andererseits mit seiner markanten Form und Präsenz. Das Gebäude markiert selbstbewusst die Ecke zur Thurgauerstrasse und richtet seine Giebelfassade direkt zur Strasse. Im Erdgeschoss öffnet sich ein Sockel mit einer grosszügigen Raumhöhe. In den Obergeschossen entstehen kompakte 3.5-Zimmer-Wohnungen, jeweils ausgestattet mit Loggien und Wintergärten, die den Grundrissen eine spürbare Grosszügigkeit und viel Licht verleihen. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Fassade. Sichtbeton in erdigen Sienatönen verleiht dem Haus einen zeitlosen Ausdruck. Französische Fenster mit Läden, fein profilierten Stürzen und sechs Terrassen in den oberen Geschossen rhythmisieren das gestaffelte Volumen. Die Open-House-Besichtigung findet während der Bauphase statt, eine besondere Gelegenheit, das Projekt vor seiner Fertigstellung zu entdecken und seinen Einfluss im sich wandelnden Quartier zu erleben.
Öffentlicher Verkehr
Tram 11, Bus 61, 62 bis Messe/Hallenstadion Oerlikon
Details
Erstellung: 2026
Architektur:
Igual&Guggenheim Architekten
Nutzung:
Wohnen, Gewerbe
Eigentümerschaft:
Privat