Auf dem Areal der Baumwollspinnerei Uster AG entstand anschliessend an den Stadtpark und unter Einbezug der denkmalgeschützten Fabrikanlage eines Kosthauses und vor allem der einmaligen Kanallandschaft ein neues Ensemble mit einer Wohnanlage von zeitgemässem Gepräge. Die Überbauung mit einer breiten Mischung von rund 100 Miet- und Eigentumswohnungen, Ateliers und echten Loftwohnungen weist, der zentralen städtischen Lage entsprechend, eine hohe Dichte auf. Diese wird jedoch gemildert durch den Einbezug der parkartigen Landschaft mit den Wasserläufen. Die Kraftwerkanlage wurde saniert und die Stromproduktion wird ins Netz eingespiesen.
Die auf der Basis eines Architekturwettbewerbes entstandene Anlage besticht als prägnanter Abschluss des Stadtparkes durch ihre kraftvolle und eigenständige Gestaltung, verbunden mit dem Erhalt und Einbezug der industriegeschichtlich wertvollen Situation.