Das Einfamilienhaus wurde für die fünfköpfige Familie und das Atelier der Architektin entworfen. Der umbaute Raum beträgt rund 1’000 m3, die Wohnfläche 193 m2, der Kubikmeterpreis Fr. 180.– [1966]. Das Bauland liegt am Nordhang des Zürichbergs und ist am tiefsten Punkt von Norden erschlossen. Wegleitend für den Entwurf war die Einbettung in das Gelände, beide Ebenen sind ebenerdig mit dem Garten verbunden. Der Grundriss ist in ein Quadrat eingeschrieben und beruht auf vielfältigen Kombinationen von Quadraten, deren Diagonalen N-S und O-W ausgerichtet sind. Den Kern bildet die in Schnitt und Grundriss quadratische Halle, alle Wohn- und Arbeitsräume fliessen ineinander über. Bei der Besprechung der Alvar-Aalto-Gedenkausstellung 1998 an der ETHZ wurde in der NZZ das EFH Biro als das der Architektur von Alvar Aalto am nächsten stehende hervorgehoben. (Text der Architektin Dr. Alice Biro, 1923 – 2018, aus ihrem Werkkatalog „Toujours en charrette“, 2005)
Öffentlicher Verkehr
Bus 751 ab Kirche Fluntern oder Bahnhof Stettbach bis Gockhausen Dorf
Öffnungszeiten
Samstag + Sonntag
11 - 16 Uhr
Führungen
Laufend Kurzführung mit Eigentümer Michael Biro, Sohn der Architektin, und Anouk Werthmüller, Enkelin der Architektin
Beschränkte Gruppengrösse – first come, first served
Treffpunkt: draussen vor dem Eingang
Spezielles
Nicht hindernisfrei
Fotografieren erlaubt
Details
Erstellung: 1966
Dr. Alice Biro, dipl. Arch. EPUL (EPFL), 1923-2018, Architektur beeinflusst von Alvar Aalto, bei dem die Architektin 1950-56 gearbeitet hat.
Sanierung: 2026
Mark Hirt, Architekt ETH SIA
Gartenbau:
Kuno Holdener, Gartenbauer
Kostenbeurteilung:
Walter Pasquale
Nutzung:
Wohnen
Eigentümerschaft:
Michael Biro, Zumikon