Vor über dreissig Jahren entstand mit dem Institutsgebäude CLA ein zentraler Baustein der Weiterentwicklung des ehemaligen Empa-Areals zum ETH-Zentrum. Grundlage bildete der gesamtschweizerische Architekturwettbewerb von 1986, der eine städtebauliche Neuordnung dieses bedeutenden Ortes neben dem ETH-Hauptgebäude von Gottfried Semper zum Ziel hatte. Der Entwurf setzte auf ein ausgewogenes Zusammenspiel von Massstab und Kontext: Entlang der Clausiusstrasse markiert das CLA den Abschluss der grossmassstäblichen Bauten des ETH-Zentrums, während die historischen Gebäude entlang der Leonhardstrasse durch ergänzende Neubauten respektvoll weitergeführt werden. Eine verbindende Glashalle fasst die unterschiedlichen Gebäudeteile zu einem zusammenhängenden Ensemble. 1990 begonnen und in zwei Etappen bis 1998 realisiert, prägt das CLA seither den Hochschulstandort nachhaltig. Als flexibel nutzbares Büro- und Laborgebäude für die Institute des Departements Maschinenbau verbindet es funktionale Klarheit mit einer robusten technischen Struktur: Die durchgehenden Installationsschächte bilden das infrastrukturelle Rückgrat des Gebäudes und ermöglichen bis heute eine hohe Anpassungsfähigkeit an wechselnde Anforderungen.
Öffentlicher Verkehr
Tram 6, Tram 10 bis ETH Zentrum/Universitätsspital
Öffnungszeiten
Sonntag
Gemäss Führungen
Führungen
Sonntag 12 Uhr mit Architektin Jacqueline Fosco-Oppenheim und Architekt Benno Fosco
Sonntag 13.15 | 14.15 | 15.15 Uhr mit Volunteers von Open House Zürich
Beschränkte Gruppengrösse – first come, first served
Treffpunkt: beim Eingang
Spezielles
Nicht hindernisfrei
Fotografieren erlaubt
Details
Erstellung 1. Etappe: 1994
Erstellung 2. Etappe: 1998
Architektur:
Fosco Fosco-Oppenheim Vogt / Max Bosshard
örtliche Bauleitung:
Max Bosshard Baurealisation
Nutzung:
Hochschule
Eigentümerschaft:
ETH Zürich