1950 ist die katholische Kirche St. Felix und Regula im Quartier Hard vom Architekten Fritz Metzger und dem Ingenieur Emil Schubiger erbaut worden. Mit einer progressiven Raumidee schufen sie ein herausragendes Werk des zeitgenössischen Kirchenbaus.
Das zentrale Thema ist das Zusammenkommen im gemeinsamen Raum. In dem Metzger den Hauptraum – entgegen dem herkömmlichen Kirchengrundriss – quer zwischen Eingang und Chorwand legt, schafft er die grösstmögliche Überschneidung von Kirchgemeinde und Altarraum. Unterstützt wird diese Absicht durch die statische Struktur: Eine dünne, vorgespannte Betonschale überspannt den zentralen Raum, schräge Stützen fassen ihn und stellen sich abgelöst vor die Aussenwände und die farbigen Fensterbänder. Die Kirchenanlage ist regional denkmalgeschützt.
2012-13 wurden die Innenräume der St. Felix und Regula Kirche gestalterisch erneuert. Mit der Renovation durch 10:8 Architekten ist die Kirche an heutige betriebliche und technische Bedürfnisse angepasst. Eingriffe aus früheren Jahrzehnten sind entfernt und die Ausdruckskraft des Originals ist wieder offenbart. Zeitgleich nutzte die Stadt Zürich die Chance, den Vorplatz vor der Kirche neu zu gestalten. Der Raum ist geöffnet und schafft eine Verbindung von Kirchenvorraum und Quartiertreffpunkt.