Die Bevölkerungsdynamik der Stadt Zürich erfordert im Klimawandel neue Strategien im Umgang mit den stets knapper werdenden Landressourcen. Im Hochhausgebiet Leutschenbachs konnte dazu ein exemplarischer Fall erprobt werden. Die private Inanspruchnahme von städtischem Luftraum durch vier Hochhausbauten wird durch einen urbanen Forst für die Öffentlichkeit kompensiert, dessen Bewässerung nach dem Schwammstadt-Prinzip mit dem Sammeln und Leiten des Meteorwassers über die gestuften Dachflächen erfolgt. Trotz Verdichtung kann so ein wichtiger Beitrag zur Klimaanpassung geleistet werden.
Im Dreieck Leutschenbach-/Hagenholzstrasse präsentiert sich eine Überbauung, die ein einladendes Entrée zum neuen Stadtquartier Leutschenbach bildet und im Sinne «der Stadt der kurzen Wege» eine hohe Dichte an unterschiedlichen Nutzungen in einem Areal vereint.
Fokus der diesjährigen Besichtigung liegt auf der Vielfalt an Wohnungstypologien und dem Freiraum.