1972 war es das höchstes Gebäude der Stadt eröffnet. Seither prägt der Markstein des Béton brut das Stadtbild. Nach einer umfassenden Revitalisierung öffnet das Mama Shelter Zürich seine Türen und gibt den Blick frei auf ein Stück Zürcher Architekturgeschichte. Der brutalistische Pionierbau steht heute unter Denkmalschutz; seine markante Struktur bleibt erhalten, während neue Räume für zeitgemässe Nutzungen entstanden sind.
Mama Shelter versteht sich als Restaurant mit Zimmern – ein urbaner Treffpunkt für Einheimische, der auch Reisende willkommen heisst. Belebt wird das Haus durch den Mix aus Design, Spiel und Gastfreundschaft: gemeinsame Esstische, überdimensionale Töggelikästen und Retro‑Arcade‑Games schaffen eine lebendige Atmosphäre. Möbel, Masken und Stoffe stammen aus dem Mama‑Designstudio in Paris. Mit Mama’s Garden, dem neuen «Stadtbalkon» über dem Bahnhofsplatz, schafft das Gebäude einen Mehrwert für die Bevölkerung und wird zu einem offenen Ort für das Quartier. Ein besonderes Highlight ist die Deckenbemalung von Beni Loys – das grösste handbemalte Decken‑Kunstwerk der Schweiz.