Kraftwerk Bühler Areal
Erneuerbare Energien haben auf dem Bühler-Areal einen hohen Stellenwert. Das weiterhin betriebene Kleinwasserkraftwerk wird durch zwei Photovoltaikanlagen ergänzt und erzeugt insgesamt mehr Strom, als das Areal verbraucht. Die Wärmeversorgung erfolgt über den Quartierwärmeverbund Sennhof mit vorwiegend regionalen Holzschnitzeln – damit ist die Klimaneutralität heute weitgehend erreicht.
Spinnerei Bühler AG
Die Spinnerei Bühler in Sennhof wurde bis 2016 als letzte Baumwollspinnerei der Schweiz genutzt und über die Jahre zu einem vielfältigen, gewachsenen Ensemble erweitert. Punktuelle Abbrüche legen den Kern der 1860 erbauten Spinnerei frei und schaffen Raum für grosszügige Wohnungen mit unterschiedlichen Grundrissen. Ein zirkuläres Erschliessungssystem sowie neue Balkon- und Erschliessungsschichten ergänzen den Altbau und schaffen offene und gedeckte Aussenräume.
Fabrik Bühler Areal
Die Fabrik aus den 1980er-Jahren ist funktional konzipiert und auf einen einzelnen Nutzer ausgelegt. Die Transformation zu einem flexibel durch mehrere Mieter nutzbaren Gebäude erfolgte mit drei zentralen Massnahmen: der Anpassung und energetischen Sanierung der Gebäudehülle, neuen Erschliessungsachsen und einem Zentrum, das die verschiedenen Nutzungen miteinander verbindet. Dabei setzt die Transformation konsequent auf die folgende Maxime: So viel wie möglich erhalten und so wenig Neues wie nötig hinzufügen.
Umgebung Fabrik
Die Umgebung wird bewusst mit möglichst wenig Versiegelung gestaltet und verbindet robuste Erschliessungsflächen für LKW-Zufahrt und Parkierung mit durchgrünten, naturnahen Freiräumen. Rasengitterflächen, Ruderalvegetation, Bäume und Pflanzinseln erhalten den Boden als lebendigen Teil des Areals und schaffen trotz der hohen Nutzungsintensität ökologische Qualitäten. Der Pavillon aus wiederverwendeten Stahlträgern des rückgebauten Bestandsgebäudes macht die konsequente Wiederverwendung von Ressourcen auch im Freiraum sichtbar.